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BMF: Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig haben einen gemeinsamen Aktionsplan vorgelegt, um Steuer- und Finanzkriminalität in Deutschland konsequenter zu bekämpfen. 

 

FG Köln: Verspätungszuschlag trotz Flutkatastrophe und Unkenntnis rechtmäßig

Wer seine Einkommensteuererklärung deutlich zu spät abgibt, muss zwingend einen Verspätungszuschlag zahlen, ohne Rücksicht darauf, ob die Verspätung entschuldbar war. Das bestätigt ein neues Urteil des FG Köln.

FG Köln: Kein Vorsteuervergütungsverfahren bei steuerpflichtigen Umsätzen in Deutschland

Das FG Köln hat in einem Urteil klargestellt, dass ein ausländischer Unternehmer das Vorsteuervergütungsverfahren nicht nutzen kann, wenn er in Deutschland steuerpflichtige Umsätze an Privatpersonen ausführt. 

Hessisches FG: Grundsteuer bei übergroßen Grundstücke im Außenbereich in Hessen

Das Hessische FG hat beim Vorliegen übergroßer Grundstücke im Außenbereich erhebliche verfassungsrechtliche Zweifeln hinsichtlich der Regelungen zum Flächen-Faktor-Modell im Hessischen Grundsteuergesetz.

BFH: Alle am 16.7.2026 veröffentlichten Entscheidungen

Am 16.7.2026 hat der BFH sechs sog. V-Entscheidungen zur Veröffentlichung freigegeben.

Recruitingstrategien in Umbruchzeiten: „Wenn jeder sein Gehalt ein Stück weit selbst bestimmen kann, ist das eine riesige Motivation“

WP/StB Annette Goldstein hat ihre Berliner Kanzlei mit rund 20 Mitarbeitenden an die Auren-Gruppe verkauft – und ihr Team zog mit. Im Interview erklärt sie, wie ein umsatzabhängiges Bonussystem, klare Führung und das Zähmen des eigenen Egos dafür sorgen, dass Fachkräfte bleiben.

FG Münster: Geschäftsbesorgungsvertrag als verdeckte Gewinnausschüttung

Das FG Münster hat entschieden, dass Zahlungen einer GmbH an ihre Gesellschafterin auf Basis eines Geschäftsbesorgungsvertrags in vollem Umfang als verdeckte Gewinnausschüttungen zu qualifizieren sind, wenn der Vertrag dem Fremdvergleich hinsichtlich Vergütung und Vertragsgestaltung nicht standhält.

FG Münster: Hinzurechnung fiktiver Betriebsausgaben bei DBA-Freistellung

Das FG Münster hat entschieden, dass eine Hinzurechnung nach § 8b Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 Satz 1 KStG auch dann zu erfolgen hat, wenn die fiktiven nicht abziehbaren Betriebsausgaben funktional bei einer ausländischen Betriebsstätte angefallen wären, die nach einem DBA freigestellt ist. 

FG Münster: Verfassungsmäßigkeit des Grundfreibetrags 2023

Das FG Münster hat entschieden, dass es keine Bedenken bezüglich der Verfassungsmäßigkeit des Grundfreibetrags 2023 i. H. v. 10.908 EUR hat. Die Klage eines Ehepaars, das eine Anhebung forderte, blieb ohne Erfolg. 

Serie: Schlussabrechnungen der Coronahilfen: Überbrückungshilfen: Wenn die Haupterwerbsgrenze zur Rückforderung führt

Soloselbstständige im Nebenerwerb geraten in den Schlussabrechnungen zunehmend unter Druck. Verfehlen sie beim Haupterwerb die 51-Prozent-Grenze, droht die vollständige Rückforderung. Eine Verteidigung ist möglich, aber rechtlich schwierig.